Virtuelles Wasser

Erklärfilm: Virtuelles Wasser

Virtuelles, nicht sichtbares Wasser, steckt in jedem Produkt. Es ist die Wassermenge, die als tatsächlich gebrauchte Menge bei der Erzeugung einer Ware anfällt. Schätzungen gehen von 4000 bis 5000 Litern Wasser aus, die wir täglich durch unseren Verbrauch konsumieren.

Das Konzept des virtuellen Wassers wurde entwickelt, um den tatsächlichen Wasserverbrauch sichtbar zu machen und die Menschen dafür zu sensibilisieren, welche Wassermengen bei der Produktion von Gütern und Waren verbraucht werden.

Der Wasserfußabdruck

Das virtuelle Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Wasserfußabdruckes, der für einzelne Personen aber auch für Staaten berechnet werden kann. Er verbindet den Verbrauch mit der Herstellung und macht so regional/globale Beziehungen sichtbar.

Als Beispiel sei hier die Baumwolle angeführt, die in unserer Kleidung steckt. Während wir in Deutschland das Endprodukt in Form von Kleidung konsumieren, nutzen wir Wasser, das bei der Herstellung der Rohbaumwolle in wasserärmeren Regionen wie z.B. Usbekistan, Indien oder Pakistan verbraucht wurde.

Weiterführende Links

Umweltbundesamt – Wasserverbrauch der privaten Haushalte

Water Footprint Network – Informationen zum Wasserfußabdruck

Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V. – Themenseite Virtuelles Wasser

Zuletzt aktualisiert am 01.09.2017 von Werbeagentur POSTYOU.

Zurück

Sie haben weitere Fragen?